Aulinger hat die Diakonie Ruhr gemeinnützige GmbH und die Stadt Bochum bei der Eingehung einer strategischen Partnerschaft beraten.
Im Zentrum der Beratung steht die Übertragung der Geschäftsführung der kommunalen Senioreneinrichtungen der Stadt Bochum (SBO) an die Diakonie Ruhr. Ab Juli 2025 übernimmt diese zunächst befristet bis Ende 2026 die Geschäftsbesorgung der sieben SBO-Einrichtungen. Zugleich haben die Stadt Bochum und die Diakonie Ruhr vereinbart, dass das Wohlfahrtsunternehmen bis Ende 2026 mindestens 51% der SBO-Anteile übernehmen kann. Aulinger hat die Parteien neben der vertraglichen Ausgestaltung auch in vergaberechtlichen Fragen und bei der Erlangung der kartellrechtlichen Freigabe durch das Bundeskartellamt unterstützt.
Die Stadt Bochum ist alleinige Gesellschafterin der SBO. Die SBO ist durch eine Ausgliederung zur Neugründung aus städtischem Vermögen entstanden und betreibt im Bochumer Stadtgebiet derzeit sieben Einrichtungen der vollstationären Altenpflege mit eingestreuten Kurzzeitpflegeplätzen und vier Einrichtungen der solitären Kurzzeitpflege.
Die Diakonie Ruhr ist mit über 60 Diensten und Einrichtungen sowie 3000 Mitarbeitenden im Herzen des Ruhrgebiets präsent und eines der größten Unternehmen der Sozialwirtschaft in der Region. Schwerpunkte der Diakonie Ruhr sind Altenhilfe, Behindertenhilfe, Suchtkrankenhilfe, Flüchtlingshilfe, Wohnungslosenhilfe sowie Kinder- und Jugendhilfe.
Für Aulinger beratend tätig waren Dr. Markus Haggeney (Partner, Federführend, M&A), Lucas Leonard Bertram (Associate, M&A), Axel Staudt (Partner, Kartellrecht) und Isabel Fuchs (Associate, Kartellrecht), Inken Hansen (Salary Partnerin, Arbeitsrecht), Dr. Nicola Ohrtmann (Partnerin, Vergaberecht).